Der magische Lichterpark für Gross Und Klein, 15.11.2023 – 07.01.2024 Schönbrunn, Im Kronprinzengarten Schloss Schönbrunn
Die Stargarage Entertainment GmbH bringt gemeinsam mit MK-Illumination, dem Weltmarktführer für festlich- dekorative Beleuchtung, ein spektakuläres Lichtskulpturen-Erlebnis in den Kronprinzengarten beim Schloss Schönbrunn in Wien.
Dieses märchenhafte Spektakel entführt die Besucherinnen und Besucher ab Mitte November jeden Tag in eine märchenhafte Welt, die die Schönheit des Winters, die Magie der Dunkelheit und den barocken Charme des Schlosses in ein magisches Erlebnis aus Licht verwandelt. Das Winter Wonderland beherbergt eine Vielzahl an leuchtenden Motiven mit einigen interaktiven Elementen sowie einer beeindruckenden Projektionsshow, um eine einzigartige Erfahrung für Gäste aller Altersgruppen zu schaffen.

Durch einen magischen Lichttunnel nehmen wir die Besucher mit auf eine Reise durch die Magie von Schönbrunn, sehen die Tiere des Jagdgartens, die leuchtenden Bienen, die romantischen Plätze von „Sisi und Franz“, das Kleid für den großen barocken Ball und dann natürlich den großen imperialen Ballsaal, der mit Walzerklängen das Publikum begeistern wird. Das Winter Wonderland wurde speziell von der Stargarage Entertainment GmbH in Kooperation mit MK-Illumination entwickelt und wird ein einzigartiges Erlebnis seiner Art. Es wird dieses Jahr erstmals im Kronprinzengarten beim Schloss Schönbrunn aufgebaut. Walter Egle, Geschäftsführer der Stargarage Entertainment GmbH: „Das ist ein einzigartiger Lichterpark in der Hauptstadt Wien und wir freuen uns sehr, dass wir hier an diesem tollen Standort eine solche Attraktion schaffen und einen wunderschönen Ausflugstag in der Adventszeit anbieten können.“
Das Winter Wonderland öffnet am 15. November und wird jeden Tag ab 16:30 Uhr, im 30-Minuten-Takt zugänglich sein. Tickets sind im Vorverkauf über http://www.oeticket.com erhältlich. Der Eintritt ist zeitlich festgelegt, so dass man sich vor der Buchung ein Zeitfenster aussuchen muss. Dadurch wird eine Überfüllung des Parks verhindert, damit allen Personen ein hochwertiges Besuchererlebnis garantiert werden kann.
Schloss Schönbrunn
Schönbrunner Schloßstraße 47
1130 Wien
+43 1 811 13-0
info@schoenbrunn.at
Tickets unter: www.oeticket.com

Kronprinzengarten
An der majestätischen Ostfassade des Schlosses erstreckt sich ein verborgenes Kleinod – der Kronprinzengarten. Seit 1865 besteht dieser von Parterrefeldern umgebene vertiefte Bereich, der mit kunstvollen Rabatten geschmückt ist. Doch nicht nur seine geschichtsträchtige Pracht zieht die Aufmerksamkeit auf sich: Über die Sommermonate hinweg beherbergt dieser Garten einen geschützten Hort für einige der kostbarsten Schätze der Bundesgärten – eine einzigartige Sammlung von Zitruspflanzen. Hier finden sich exklusive und besondere Exemplare, liebevoll gepflegt und vor den Elementen geschützt, um den Besuchern einen Blick auf die Schönheit und den Wert dieser außergewöhnlichen Pflanzen zu ermöglichen. Der Kronprinzengarten erstrahlt als eine Oase der Botanik, die es versteht, Geschichte und Natur in einer bezaubernden Symbiose zu präsentieren.
„Am Keller“
Nahtlos an den Kronprinzengarten anschließend, offenbart sich der einzigartige Garten „Am Keller“. Sein Name entspringt der erhabenen Positionierung über einem vermutlich bereits im 18. Jahrhundert errichteten und bis heute bestehenden Keller. Dieser Bereich des Gartens ist von einem malerischen, hufeisenförmigen Laubengang umgeben, der die Szenerie prägt. Inmitten dieses Laubengangs finden sich fünf Treillagepavillons, von denen der zentrale Pavillon, einst im Jahr 1950 demontiert, im Jahr 2001 durch einen zeitgemäßen Pavillon mit Aussichtsplattform, der sich an das historische Vorbild anlehnt, ersetzt wurde. Der Garten „Am Keller“ ist eine harmonische Verschmelzung von Geschichte und moderner Gestaltung. Dieser Ort atmet nicht nur die Tradition vergangener Jahrhunderte, sondern präsentiert auch eine architektonische Hommage an die Vergangenheit mit einem zeitgenössischen Touch. Die sorgfältige Restaurierung und Neugestaltung des zentralen Pavillons stehen als beispielhaftes Zeugnis für das Bestreben, die historische Integrität zu wahren und zugleich in die Zukunft zu blicken. Ein Ort, an dem die Geschichte des Gartens mit einem innovativen Blick in die Moderne aufeinandertreffen.
Pavillons
Die zarten Pavillons, deren Ursprung auf das Jahr 1750 zurückgeht, offenbaren kunstvoll geschnitzte Lattenkonstruktionen von erlesener Schönheit. Diese Pavillons dienten rund zwei Jahrzehnte später höchstwahrscheinlich dem talentierten Maler Johann Wenzel Bergl als Vorlage für die Gestaltung eines der Gartenzimmer von Maria Theresia im Erdgeschoss des Schlosses. Ihre filigrane Struktur und raffinierte Ausarbeitung schufen somit die Inspiration für die Schönheit, die sich im Herzen des Schlosses entfaltete. Im Jahr 1770 erfolgte eine bedeutende Veränderung des Treillagewerks des Laubengangs. Eine erheblich wetterbeständigere Eisenkonstruktion ersetzte die vorherigen zierlichen Gebilde. Diese neue Struktur, robust und widerstandsfähig, war im 19. Jahrhundert von wildem Wein umrankt, was dem Laubengang eine malerische und natürliche Anmutung verlieh. Diese Evolution von kunstvollen Holzkonstruktionen zu strapazierfähigem Eisen, überwuchert von der Schönheit der Natur, erzählt die faszinierende Geschichte der Anpassung und Ästhetik im Verlauf der Jahrhunderte im Schlossgarten.
Kunstvolles Broderiefeld
Das Herzstück dieses Gartenbereichs ist ein beeindruckendes Beispiel für prachtvolle gärtnerische Kunst – ein dreiteiliges Broderiefeld, das ein achteckiges Bassin umgibt. Diese Gestaltung, die Ende der 1990er Jahre wiederentdeckt und rekonstruiert wurde, erstrahlt als eine Hommage an vergangene Gartengestaltungen. Das kunstvolle Muster, das an Stickerei erinnert, ist eine Komposition aus Buchsbäumen und Beetpflanzen, durchsetzt mit verschiedenen grobkörnigen Sandarten in verschiedenen Farbtönen. Diese akribische Anordnung schafft eine visuelle Pracht, die die Ästhetik vergangener Epochen widerspiegelt. Schon im Jahr 1770 wurden die ursprünglichen Broderiefelder durch ein Parterre „à l’angloise“ ersetzt, ähnlich dem im Großen Parterre, als die Gartengestaltung den wechselnden Modetrends folgte. Die Wiederbelebung dieses dreiteiligen Broderiefelds repräsentiert eine Renaissance vergangener Gartenkunst. Es ist ein faszinierendes Zeugnis für die Anpassungsfähigkeit und den künstlerischen Anspruch der Gartengestaltung im Laufe der Jahrhunderte. Die Rekonstruktion dieses prächtigen Musters erinnert an die Meisterschaft vergangener Gärtner und zeigt zugleich die zeitlose Schönheit kunstvoller Gestaltung in der Gartenkunst.

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